Wie OpenFarmPlanner entstanden ist
Vor einiger Zeit hat mich unsere Bäuerin von der GeLaWi Zwiebelzopf gefragt, ob ich mir eine Software für die Anbauplanung ansehen könnte. Überzeugt hat mich weder diese noch eine der vielen anderen, die ich danach ausprobiert habe. Oft musste ich erst die Anleitung lesen, um überhaupt zu verstehen, wie etwas funktioniert, und das Eintragen und Ändern von Daten war mühsam.
Als Elektrotechniker und Informatikstudent habe ich im Dezember 2025 deshalb begonnen, selbst eine zu entwickeln. OpenFarmPlanner setzt auf Tabellen, die sich bearbeiten lassen wie in Excel, und auf eine Oberfläche, die man ohne Handbuch versteht.
Offen und gemeinschaftlich
OpenFarmPlanner ist Open Source, und das aus mehreren Gründen. Der Quellcode bleibt dauerhaft erhalten und kann weitergeführt werden, auch unabhängig von mir. Wie mit den Daten umgegangen wird, ist öffentlich überprüfbar. Wünsche und Fehler können offen besprochen werden, und wer möchte, kann Verbesserungen selbst einbringen. Und schließlich passt es einfach zur Idee der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft: etwas gemeinsam tragen und miteinander teilen.
Kostenlos, über Spenden finanziert
OpenFarmPlanner ist kostenlos nutzbar. Entwicklung und Betrieb sollen über freiwillige Spenden finanziert werden. Eine Möglichkeit zu spenden folgt.
Mitmachen
Am einfachsten trägst du bei, indem du deine Kulturdaten in der Kulturbibliothek teilst. Jede geteilte Kultur erspart anderen Betrieben die Recherche und macht die Bibliothek besser. Auch Feedback, Ideen oder Hilfe bei der Entwicklung sind jederzeit willkommen: [email protected]
Martin Stipsitz, Villach
